Die Möglichkeiten, die das Internet für Partizipation biete, seien noch lange nicht ausgereizt, so Ertelt. Die politisch Verantwortlichen hätten allerdings noch viel Nachholbedarf und zeigten viel Unsicherheit im Bezug auf das Web 2.0. Für Jugendliche dagegen seien virtuelle und reale Welt längst zusammengeschmolzen. „Im Jugendverband eröffnet die Nutzung von Social Media ein Mehr an Kommunikation und Mitwirkung und ermöglicht Entscheidungen durch viele. Man muss lernen, mitzuschwingen, auch wenn Dinge noch nicht zu Ende gedacht sind. Gemeinsam entwickelt man Vieles”, so Ertelt.
Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt stand bei der Vollversammlung, die im Ökumenischen Kirchencentrum der Ev.-luth. Bonhoeffer-Kirchengemeinde in Hannover-Mühlenberg statt fand, die Wahl eines neuen Vorstandes im Vordergrund. Als Vorstandssprecher bestätigt wurde Frank Ahrens (DGB-Gewerkschaftsjugend), als Schatzmeisterin Susanne Martin (Deutsche Schreberjugend). Als weitere gleichberechtigte Vorstandsmitglieder wählten die Delegierten Jens Risse (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), Jan-Hinnerk Scholljegerdes (Arbeitgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Niedersachsen), Steffen Stubenrauch (JugendAktion Natur- und Umweltschutz Niedersachsen) sowie Cordula Hasenkamp-Meinheit (DLRG-Jugend), die Barbara Grill (ebenfalls DLRG-Jugend) ablöste.
Die Delegierten verabschiedeten folgende Anträge: „Für eine gesunde Umwelt – keine Atommüllendlagerung in Niedersachsen”, „Einen wirkungsvollen Jugendarbeitsschutz erhalten – Auszubildende und junge Menschen vor betrieblicher Willkür schützen”, „Gesetzesentwurf zum Niedersächsischen Versammlungsrecht verletzt demokratische Grundrechte” und „Chancen der Medienpolitik und Medienpädagogik nutzen".
Hier geht's zu den Beschlüssen: http://www.ljr.de/fileadmin/galerie/pdfs/Beschluesse_2010_ljr.pdf
Die Mindmap „Real 2.0”, die Jürgen Ertelt in seinem Referat einsetzte, steht öffentlich zur Verfügung unter:
http://www.mindmeister.com/43672314/copy-of-real2-0
unter Eingabe des Passwortes „real20”